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MERKUR Gegründet 1947 als Deutsche Zeitschrift für europäisches Denken - 2020-06


MERKUR Gegründet 1947 als Deutsche Zeitschrift für europäisches Denken - 2020-06

Nr. 853, Heft 6, Juni 2020
1. Aufl.

von: Christian Demand

9,99 €

Verlag: Klett-Cotta
Format: EPUB
Veröffentl.: 22.05.2020
ISBN/EAN: 9783608111774
Sprache: deutsch
Anzahl Seiten: 104

Dieses eBook enthält ein Wasserzeichen.

Beschreibungen

Harry Lehmann erklärt mit Blick auf die Kunst, warum die Erfolge der rechten und rechtspopulis-tischen Parteien aus seiner Sicht als Signal eines sehr grundsätzlichen politischen Realignment zu verstehen sind. Den Werdegang Jean-Claude Junckers und die Rolle, die Luxemburg in Europa und der EU gespielt hat und spielt, schildert Nicholas Mulder. Florian Sprenger legt dar, wie sich mit dem Einsatz selbstfahrender Autos der Begriff des Unfalls selbst verändert.

Philipp Oswalts Architekturkolumne befasst sich mit den Raumpraktiken der Avantgarde, die sich in der Zeit der Pandemie als ungeahnt aktuell erweisen. Valentin Groebner stellt eine sehr lesens-werte Neuerscheinung über die Pest in Florenz vor. Barbara Vinken erinnert an die Pest-Schilderungen in Manzonis I Promessi Sposi, und Karl Heinz Götze schreibt über die Cholera in Berlin, die (mutmaßlich) auch Hegel hingerafft hat.

Über die Sprache unserer Verfassungen denkt Michael Stolleis nach. Jochen Rack war, als das noch ging, in Lwiw unterwegs. Und in Robin Detjes Schlusskolumne lautet die Devise: "Dünger werden".

Harry Lehmann deutet die Erfolge der Rechten und Rechtspopulisten als Signal für ein grundsätzliches politisches Realignment. Nicholas Mulder schildert die Rolle und den Werdegang Jean-Claude Junckers und Luxemburgs im europäischen Rahmen. Außerdem Texte zu Pest, Cholera und Covid-19 von Barbara Vinken, Valentin Groebner und Karl Heinz Goetze.
HARRY LEHMANN
Kunst und Kunstkritik in Zeiten politischer Polarisierung.
Ein Kippmodell des politischen Raums

NICHOLAS MULDER
Homo Europus

FLORIAN SPRENGER
Learning by Crashing.
Unfälle autonomer Autos

PHILIPP OSWALT
Architekturkolumne.
Raumpraktiken in der Zeit der Pandemie

VALENTIN GROEBNER
Die Seuche, der Staat und die lieben Nachbarn.
Florenz 1631

BARBARA VINKEN
Seuchen am See.
I Promessi Sposi

KARL HEINZ GOETZE
Der absolute Geist, die Cholera und die Himmelfahrt des Philosophen.
Hegels Tod und Bestattung (1831)

MICHAEL STOLLEIS
Die Sprache unserer Verfassungen

JOCHEN RACK
Lwiw

ROBIN DETJE
Dünger werden


Christian Demand, Jg. 1960, Herausgeber des MERKUR, hat Philosophie und Politikwissenschaft studiert und die Deutsche Journalistenschule absolviert. Er war als Musiker und Komponist tätig, später als Hörfunkjournalist beim Bayerischen Rundfunk. Nach Promotion und Habilitation in Philosophie unterrichtete er als Gastprofessor für philosophische Ästhetik an der Universität für angewandte Kunst Wien. 2006 wurde er auf den Lehrstuhl für Kunstgeschichte der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg berufen, wo er bis 2012 lehrt. Buchveröffentlichungen: Die Beschämung der Philister: Wie die Kunst sich der Kritik entledigte (2003), Wie kommt die Ordnung in die Kunst? (2010).

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